Sonderreise
mit Bruno Baumann nach Tibet:
Kailash - Königreich Guge - Shangri-La
mit Trekking von Simikot

Auf einen Blick Termine & Preise Reiseverlauf Reiseinfo

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Top-montain-tours-highlight 4 Tage Kora-Trek rund um den Kailash, 6714 m
Top-montain-tours-highlight 7 Tage Trekking von Simikot in Nepal zum Kailash in Tibet
Top-montain-tours-highlight Manasarovar-See - heiligster See Tibets
Top-montain-tours-highlight Besuch des ehemaligen Königreichs Guge
Top-montain-tours-highlight Legendäres "Silberschloss" im Garuda-Tal
Top-montain-tours-highlight Fahrt über das tibetische Hochland
Top-montain-tours-highlight Besichtigungen in Kathmandu
Top-montain-tours-highlight Leitung Bruno Baumann

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MITTELSCHWERE TOUREN. Solide Bergwandererfahrung erforderlich, längere ausgesetzte Passagen sind möglich. Bei Trekkingreisen können lange Überlandfahrten Ausdauer erfordern.

Skitour: Etwas Tiefschneeerfahrung und Parallelschwung auf der Piste erforderlich. Aufstiege bis ca. 800 Höhenmeter.

MTB: Für fortgeschrittene Einsteiger mit etwas Tourenerfahrung, leichte Singletrails können vorkommen, Grundzüge der MTB-Fahrtechnik sollten bekannt sein.

Herzstück der Reise ist der Kora-Trek um den heiligen Berg Kailash im Westen Tibets. Für Buddhisten, Hindus, Jainas und Bön-Anhänger ist er der heiligste Berg der Welt. Schon der erste Anblick des mystischen Berges ist etwas ganz Besonderes; das Gefühl verstärkt sich, wenn man ihn zu Fuß umrundet. Ihr Leiter Bruno Baumann, einer der profundesten Kenner und Erforscher der (Religions-)Geschichte des Himalaja, wird Sie in die Geheimnisse des tibetischen Buddhismus und der Bön-Religion einweihen. In Kathmandu, der Hauptstadt Nepals, vermitteln Ihnen die Stupas von Swayambunath und Bodnath erste Eindrücke des Buddhismus. Danach fliegen Sie über Nepalgunj in den äußersten Nordwesten Nepals nach Simikot und beginnen Ihre Trekking-Tour über die Grenze nach Tibet zum heiligen Manasarovar-See auf 4556 Meter Meereshöhe. Die vier großen asiatischen Flüsse Brahmaputra (Tsangpo), Indus, Sutlej und Karnali entspringen hier. Ganz nebenbei erfolgt die Höhenanpassung für die 53 Kilometer lange rituelle Umrundung (Kora) des Kailash, der aus der Nähe wie ein riesiger Tempel wirkt. Am Dölma La (La = Pass) erreichen Sie mit 5636 Meter den höchsten und wichtigsten Punkt der Parikrama (sanskr. Umrundung). Danach besuchen Sie das ehemalige Königreich Guge, wo Bruno Baumann das Shangri-La entdeckte. Die unendliche Weite des tibetischen Hochplateaus spüren Sie, wenn Sie auf der Südroute, vorbei an Yakherden und Nomadenzelten vor der Kulisse des Himalaja-Hauptkamms mit der 8013 Meter hohen Shisha Pangma, zurück nach Kathmandu fahren.

Reisecode Dauer
von
bis
Preis ab / bis Airline Verfügbarkeit
TI2SKA101 25 Tage
23.05.12
16.06.12
€ 4.765,– München Etihad Airways Tmt_buchen_rot nicht mehr buchbar

Teilnehmerzahl: 8 bis 14 Personen

Leistungen

- Linienflug mit Etihad Airways München - Kathmandu - München (25 kg Freigepäck)
- Rail&Fly innerhalb Deutschlands
- Inlandsflüge Kathmandu - Nepalgunj - Simikot mit Yeti Air oder Sita Air
- Visagebühren für Tibet
- Trekkingpermit für Nepal und Tibet
- Vollverpflegung während der Trekkings
- Sirdar, Sherpa-Guides, Koch für Trekking
- 6 Hotelnächte im Doppelzimmer mit Halbpension
- 1 x Guesthouse
- 16 Nächte im Zweipersonenzelt mit Liegematte
- Gruppenzelt, Küchenzelt, Toilettenzelt
- Farewell Dinner in Kathmandu
- Gepäcktransport durch Träger oder Yaks, 15 kg Freigepäck
- Überdruckkammer und Satellitentelefon für Notfälle
- Transfers und Überlandfahrten in Bus und Geländefahrzeugen
- Eintritte und Besichtigungen laut Programm
- Leitung durch Bruno Baumann
- Top-Mountain-Tours-Reisetasche oder Trekking-Rucksack
- Großes Versicherungspaket

Zusatzinformation

Einzelzimmer-/Zelt-Zuschlag: € 390,-
Für Hotel Kathmandu und Zelt-Trekkingteil

Individualgruppen
Kailash-Touren für private Gruppen gerne möglich, bitte wenden Sie sich an unser Büro.


Flugpreise: Stand 26.09.2011

Nicht im Reisepreis enthalten:
Nicht genannte Mahlzeiten, Getränke, Visumgebühr für Nepal, Flughafengebühren (soweit anfallend), individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art, Trinkgelder (ca. € 100,-), evtl. Erhöhung der Flugpreise nach dem 26.09.2011.

Tagesbeschreibung

1. Tag: Abflug nach Kathmandu in Nepal
Linienflug mit Etihad von Deutschland über Abu Dhabi nach Kathmandu.

2. Tag: Ankunft in Kathmandu, 1300 m
Ankunft in Kathmandu, der Hauptstadt von Nepal, Fahrt vom internationalen Flughafen zum Hotel im Stadtzentrum. Anschließend können Sie vom Hotel aus einen ersten kurzen Stadtbummel unternehmen und die belebten Straßen in der Altstadt erkunden.
Fahrzeit ca. 1/2 Stunden, Fahrstrecke ca. 15 km, Hotel in Kathmandu, (A)

3. Tag: Besichtigung in Kathmandu, 1300 m
Am Vormittag nähern wir uns der tibetisch-buddhistischen Kultur bei den Besichtigungen des Stupa von Bodnath und des auf einem Hügel gelegenen Stupa von Swayambunath; beides sind bedeutende Pilgerzentren, eine gute Eistimmung auf die bevorstehende Kora um den Kailash. Hotel in Kathmandu, (FA)

4. Tag: Flug nach Nepalgunj, 265 m
Sie fliegen in den Südwesten Nepals nach Nepalgunj. Hier liegt ein großes Reisanbaugebiet an der Grenze zu Indien mit feucht-heißem Klima im Sommer.
Hotel, (FMA)

5. Tag: Flug nach Simikot, 2950 m, und Trekking nach Dharapuri, 2610 m
Mit dem Flug in den nepalesischen Distrikt Humla mit seinen etwa 70000 Einwohnern beginnt im letzten nordwestlichen Winkel des Landes unser eigentliches Trekking-Abenteuer. Wir landen in Simikot auf 2910 Meter und lernen neue Vegetationsgrenzen kennen: Auf den Bergflanken stehen hohe Nadelbäume. Unsere Begleitmannschaft organisiert nun Gepäck und Trekking-Ausrüstung und startet mit uns zu einem gemächlichen Marsch leicht bergauf. Diese Wanderung ist der ideale Einstieg für die Akklimatisierung, denn bald geht es nach einem kleinen Passübergang bergab durch Terrassenfelder mit vereinzelten Aprikosen- und Walnussbäumen bis zum Dorf Dharapuri auf rund 2600 Meter.
Gehzeit 3 - 4 Stunden, Aufstieg ca. 400 m, Abstieg ca. 750 m, Zelt, (FMA)

6. Tag: Trekking nach Kermi, 2670 m
Wir folgen den reißenden Fluten des Humla Karnali, der sich auch aus dem Schmelzwasser südlich des Kailash speist, sich mit anderen Flüssen vereint und schließlich in den Ganges mündet. Der Flußname beschreibt seine Herkunft: "Heilige Wasser vom heiligen Berg". Über eine Brücke erreichen wir Dherapani, das letzte Thakuri-Dorf in diesem Tal, und das höchstgelegene Anbaugebiet für Reis. Weiter geht es im ständigen Auf und Ab am Nordufer des Karnali entlang über einen Bergkamm zu unserem Etappenziel Kermi auf rund 2700 Meter Höhe.
Gehzeit 4 - 5 Stunden, Aufstieg ca. 600 m, Abstieg ca. 500 m, Zelt, (FMA)

7. Tag: Trekking nach Yalbang, 3020 m
Teilweise steil bergauf und bergab geht es durch eine sehr abwechslungsreiche Berglandschaft. Wir erreichen den durch Buschlandschaft fließenden Sali Khola, überqueren ihn und erreichen ein Tal, in dem sich erneut der Humla Karnali sein Bett geschaffen hat. Wir wandern am Hirtenlager Yalbang Chaur auf 2760 Meter Höhe vorbei und steigen das enger werdende Tal empor bis Yalbang (2890m), einer Siedlung der Bothia-Buddhisten, wo wir unser Camp einrichten.
Gehzeit 5 - 6 Stunden, Aufstieg ca. 900 m, Abstieg ca. 550 m, Zelt, (FMA)

8. Tag: Reservetag
Falls möglich, wird Bruno Baumann mit Ihnen an den Tagen 7,8 und 9 eine interessante Variante begehen. Die Entscheidung dafür wird erst vor Ort getroffen werden. Insofern können die Etappen am 7. und 9. Tag von der Beschreibung abweichen, Zelt, (FMA).

9. Tag: Trekking nach Tumkot, 3200 m
Früher musste man mühsam einen 3500 Meter hoch gelegenen Pass überqueren, heute führt uns ein neuer, teils in den Fels gehauener Weg am Humla Karnali entlang. So gelangen wir zu einer Hängebrücke, überqueren den Fluss und steigen vorbei an Aprikosengärten nach Muchu (2920m) auf, wo es eine Polizei- und Poststation gibt. Hinter dem Dorf geht es einen Bergrücken hinauf, anschließend durch eine Schlucht und so erreichen wir nach einer weiteren knappen Stunde die tibetische Siedlung Tumkot (Mota Gompa). Hier finden wir das erste Kloster auf dem Pilgerweg zum Kailash "Tumkot Gompa" - und einen schönen Lagerplatz.
Gehzeit 5 - 6 Stunden, Aufstieg ca. 900 m, Abstieg ca. 550 m, Zelt, (FMA)

10. Tag: Trekking zum Lagerplatz nach Yari, 3900 m
Vorbei an den Steinhäusern, Gärten und Feldern des Dorfes wandern wir durch steile Berglandschaften mit grandiosen Aussichten ins Tal. Nach einem langen, teilweise steilen Aufstieg vorbei an Wacholderbäumen erreichen wir Palbang auf 3390 Meter Höhe. Die Route führt dann an gelben Senffeldern vorbei und einem Bewässerungskanal folgend in das weite Tal von Jyakthang Chu bis Yari auf 3670 Meter, einer von ausgedehnten Feldern umgebenen Siedlung. Nach einer weiteren Stunde erreichen wir unseren Lagerplatz auf ca. 3900 m und genießen den Blick auf die unvergleichliche Bergkulisse und die ruhige Abendstimmung.
Gehzeit 6 - 8 Stunden, Aufstieg ca. 1100 m, Abstieg ca. 400 m, Zelt, (FMA)

11. Tag: Trekking: Überschreitung Pass Nara La, 4580 m - Grenzübergang nach Tibet und Fahrt nach Purang, 3770 m
In dieser Region gewährt die Höhenlage nur eine Ernte pro Jahr, trotz künstlicher Bewässerung. Von Yari wandern wir durch üppige Blumenwiesen in Richtung Nara-Lagna-Pass. Unterwegs begegnen uns vielleicht Händler mit ihren Packtieren, Bauern und Pilger. Wir erreichen Sipsip, eine Hochweide auf 4320 Meter am Fuß des Passes. Von hier aus steigen wir auf einem steilen Weg zum 4580 Meter hohen Nara La (La = Pass), der mit vielen Gebetsfahnen geschmückt ist. Hinter dem Pass haben wir bei klarer Sicht einen fantastischen Blick auf das tibetische Hochland und hinab zum Humla Karnali. Auf einem neu erbauten Weg steigen wir nach Hilsa (3720 m) ab, dem letzten nepalesischen Dorf vor der tibetischen Grenze am Humla Karnali. Wir überschreiten die Grenze von Nepal nach Tibet auf einer Hängebrücke über den Humla Karnali und wandern zum Grenzkontrollpunkt nach Sher (3860 m), wo uns die Fahrzeuge erwarten. Nach 25 Kilometern erreichen wir Purang (3770 m), einen größeren tibetischen Ort.
Gehzeit 6 - 7 Stunden, Aufstieg ca. 700 m, Abstieg ca. 900 m, einfaches Hotel, (FMA)

12. Tag: Fahrt zum Manasarovar-See, 4556 m
Nach dem Frühstück fahren wir weiter nach Norden zum Pass Gurla La (4675 m) mit Blick auf den heiligen Berg Kailash (6714 m), die gewaltige Gurla Mandata (7728 m), über das weite tibetische Hochland und zu den nahen Seen Langa Tso (Tso = See) und Manasarovar-See, wo wir am nördlichen Ufer bei Lanbona Phuk zu Füßen der Gompa die Zelte aufschlagen. Die 103 Kilometer lange Umrundung des Manasarovar-Sees gehört für Hindus wie Buddhisten obligatorisch zur Kailash-Pilgerreise. Die Namensbedeutung „unübertroffen“ bezieht sich auf die acht hier erfüllten Eigenschaften perfekten Wassers. Er liegt auf einer Höhe von etwa 4500 Meter und ist somit einer der höchstgelegenen Süßwasserseen der Welt. Eingebettet zwischen Himalaja und Transhimalaja gilt das Gebiet als eine der schönsten Landschaften Tibets. Jeder Mensch, der im See badet, geht in Brahmas Paradies ein. Wer sein Wasser trinkt, dem werden die Vergehen von 100 Leben vergeben. Einst waren rund um den See gemäß den acht Speichen des Lebensrades acht buddhistische Klöstern gelegen, heute sind sechs der Klöster wieder aufgebaut.
Fahrstrecke ca. 80 km, Zelt, (FMA)

13. Tag: Fahrt nach Darchen – Beginn des Kora-Trek um den Kailash bis Chuku Gompa, 4800 m
Nach morgendlicher Besichtigung des Klosters führt eine kurze Fahrt über Barga an der Hauptstrecke nach Darchen (4620 m), auf der Südseite des Kailash.
Wir sind am Ausgangspunkt der heiligen Runde angekommen. Am Mani Lhakhang beginnen wir die Umwanderung des Kailash. Die rituelle Kora ist 53 Kilometer lang und wird im Uhrzeigersinn durchgeführt. Nur die Anhänger der vorbuddhisten Bön-Religion kommen den Gläubigen entgegen. Die erste Etappe führt durch das Lham-Chu-Tal des Buddha Amithaba über Darpoche zum Kloster Chuku.
Fahrstrecke ca. 25 km, Gehzeit 4 - 5 Stunden, Aufstieg ca. 300 m, Abstieg ca. 100 m Zelt, (FMA

14. Tag: Kora-Trek um den Kailash bis Kloster Driraphuk, 5050 m
Die Kora führt uns weiter durch das Lham-Chu-Tal bis zum Kloster Driraphuk (13. Jh.) an die Nordseite des Kang Ringpoche (tibetischer Name für Kailash). Bei gutem Wetter genießen wir einen exzellenten Blick auf den Gipfel des Kailash. Unser Gepäck haben Yaks befördert.
Gehzeit ca. 5 - 7 Stunden, Aufstieg ca. 300 m, Abstieg ca. 50 m Zelt, (FMA)

15. Tag: Kora-Trek um den Kailash über den Dölma La (5636 m), zum Kloster Zutrulphuk, 4835 m
Bereit für die Königsetappe über den manchmal schneebedeckten Dölma La steigen wir in etwa vier Stunden zum höchsten und wichtigsten Punkt der Parikrama auf. Auf dem Weg dorthin passieren wir Shiva Tsal, den Leichenacker. Hier werfen sich die Pilger zu Boden und verharren reglos als Zeichen für die innere Einkehr, Besinnung auf die vergangenen Sünden und den symbolischen Tod. Mit ein paar Kleidungsfetzen oder Haarsträhnen lassen sie ihr früheres Leben zurück und beginnen am höchsten Punkt ein neues sündenfreies Leben. Hier oben erwartet uns ein Meer von Gebetsfahnen, und vielleicht erleben wir wie die Buddhisten hier einen Moment vollkommenen Glücks. Der Abstieg führt uns in das Tal des Lham Chu zum legendären Fußabdruck von Milarepa auf 5235 Meter Höhe, der der Legende nach auf dem ersten Strahl der Morgensonne zum Gipfel des Kailash ritt. Anschließend kehren wir zum Lagerplatz beim Kloster Zutrulphuk zurück.
Gehzeit ca. 7 - 8 Stunden, Aufstieg ca. 600 m, Abstieg ca. 800 m, Zelt, (FMA)

16. Tag: Kora-Trek um den Kailash nach Trungto, 4600 m, Fahrt nach Khyunglung im Garudatal, 4000 m
Auf der vierten und letzten Etappe der Kailash-Umrundung saugen wir nochmals die herrlichen Landschaftseindrücke und besonderen Stimmungen um den Kailash in uns auf. Unser Weiterweg auf dem Parikrama, dem äußeren Pilgerweg um den Kailash, endet bei Trungto. Wir haben eine rituelle Umrundung des Kailash durchgeführt und somit eine höhere spirituelle Stufe erreicht. Nun heißt es Abschied nehmen von den Yaktreibern. Am Nachmittag bringt uns eine etwa 200 Kilometer lange Fahrt nach Westen bis Thirtapuri, wichtiger Pilgerort und bekannt für seine heißen Quellen. Hier zweigen wir ab nach Khyunglung im Garuda-Tal.
Fahrstrecke ca. 200 km, Gehzeit 3 - 4 Stunden, Aufstieg ca. 100 m, Abstieg ca. 300 m, Zelt, (FMA)

17. Tag: "Silberschloss" im Garuda-Tal
Erkundung von Khyunglung Ngulkar Karpo, dem legendären Silberschloss im Garuda-Tal, dem Zentrum des Königreichs Shangshung. Aufstieg zu den Überresten der alten Burg. Zauberhafter Lagerplatz am Ufer des Sutley mit der mit Thermalquellen und den Sinterterrassen, einem einzigartigen Naturwunder Tibets. Zelt, (FMA)

18. Tag: Fahrt von Khyunglung nach Tsaparang
An diesem Tag entfaltet die ganze Schönheit dieses „Grand Canyon“ des Himalaya. Spektakuläre Aus- und Einblicke in den Canyonlandschaft und den Garwhal Himal aus dem die fast 8000 m hohe Nanda Devi in eindrucksvoller Größe herausragt. Nächtigung im Gästehaus einer tibetischen Familie. Guesthouse, (FMA)

19. Tag: Tempelanlage von Tsaparang
Besteigung und Besichtigung der eindrucksvollen Tempelanlage von Tsaparang, dem alten Wunder tibetischer Kultur. Die noch erhaltenen Gebäude bergen Wandbilder, die in Tibet Ihresgleichen suchen. Tsaparang war das letzte Zentrum des Königreichs Guge, das hier vor 1000 Jahren blühte und von dem der entscheidende Impuls für die Verbreitung des Buddhismus Tibets ausging. Halbtägige Exkursion nach Töling. Besichtigung des Mandala-Tempels eines weiteren kulturellen Höhepunkts von Guge. Zelt, (FMA)

20. Tag: Höhlentempel von Dunkar und Phyang oder zusätzlicher Tag beim Silberschloß im Garuda-Tal
Optional (falls Permits gewährt werden) Exkursion in einen abgelegenen Teil der Canyonlandschaft und Besuch der Höhlentempel von Dunkar und Phyang. Camp bei Phyang. Diese beiden Höhlenheiligtümer bestechen durch bisher kaum bekannte Wandbilder von exzellenter Qualität. Außerdem ist die Fahrt in und durch die Seitencanyons von atembraubender Schönheit.
(Falls es keine Permits gibt) wird dieser Tag als zusätzlicher Tag beim Silberschloss im Garuda-Tal verbracht – mit der Erkundung weiterer Relikte des Bön-Reiches Shangshung. Zelt, (FMA)

Hinweis: Für die Region am Sutley River und der ehemaligen Hauptstadt Tsaparang ist eine Erlaubnis der örtlichen Behörden erforderlich, die erst vor Ort eingeholt werden kann. Deshalb bleibt der Besuch der Region bis zuletzt offen. Sollte die Bewilligung nicht erteilt werden, wird Bruno Baumann ein Alternativprogramm durchführen.

21. Tag: Fahrt von Seralung über das tibetische Hochland nach Saga, 4840 m
Heute erwartet uns ein langer Reisetag im Auto mit zahlreichen Fotostopps. Zunächst geht es entlang dem Tsangpo nach Osten. Wir überqueren mehrere Fünftausenderpässe, begegnen Nomaden mit ihren Zelten und Yakherden. Unsere Reise führt uns durch ein weites Weideland mit dem Himalaja-Hauptkamm im Süden. Wir sehen die faszinierenden und weitestgehend unbekannten Bergketten des Kanti- und Mustang Himal und schließlich den Achttausender Manaslu (8163 m). Nach langer Fahrt mit intensiven Eindrücken kommen wir in Saga an und schlagen dort die Zelte auf.
Fahrstrecke ca. 300 km, Fahrzeit 8 - 9 Stunden, Zelt, (FMA)

22. Tag: Fahrt über das tibetische Hochland nach Nyalam, 3750 m
Unsere Fahrt führt vorbei am malerisch gelegenen Peiku Tso, 4330 m. Im Süden ragt die wuchtige Shisha Pangma (übersetzt: "Grat über den Weiden") mit 8013 Meter in den Himmel. Nomadenzelte und Yakherden säumen unseren Weg, dann verlassen wir das tibetische Hochland und fahren zu dem ehemaligen tibetischen Handelsort (Salz) Nyalam hinunter, wo wir unsere letzte Nacht in einem Zeltlager verbringen.
Fahrstrecke ca. 300 km, Fahrzeit 7 - 8 Stunden, Zelte, (FMA)

23. Tag: Fahrt nach Kathmandu, 1300 m
Nach 40 Kilometern Fahrt durch das tief eingeschnittene Himalaja-Durchbruchstal des Bote Khosi erreichen wir den tibetischen Grenzort Zhangmu (2400 m), wo wir die Ausreiseformalitäten erledigen und auf der "Friendship Bridge" die Grenze nach Nepal überschreiten. Nun tauchen wir in eine dampfig schwüle subtropische Landschaft mit zahllosen Reisterassen und Bananenplantagen ein, ein drastischer Klimawechsel nach der kühlen klaren Luft im Hochgebirge. Den tiefsten Punkt unserer Reise erreichen wir in Dolaghat mit 540 Meter. Noch liegen 115 Kilometer Fahrt durch fruchtbares nepalesisches Bergland nach Kathmandu vor uns, bis wir uns im komfortablen Hotel restaurieren können. Abends Farewell Dinner in einem typisch nepalesischem Lokal.
Fahrstrecke ca. 155 km, Fahrzeit 5 - 6 Stunden, Hotel, (FA)

24. Tag: Kathmandu und Abflug
Den heutigen Tag gestalten Sie nach Lust und Laune. Vom zentral gelegenen Hotel sind ein Stadtbummel und der Einkauf von Souvenirs problemlos zu Fuß möglich. Dazwischen können Sie sich im gepflegten Hotelgarten mit Pool erholen. Transfer zum Flughafen und Abflug Richtung Deutschland.
(F)

25. Tag: Ankunft in Deutschland

Unterkunft

Hotels
Kathmandu: 3x Hotel Yak & Yeti*****
Nepalgunj: 1x Hotel Batika
Purang: 1x Guesthouse
Tsaparang: 1x Guesthouse

Trekking
16 Nächtigungen im Zelt

(Änderungen vorbehalten)

Charakter der Reise und persönliche Voraussetzungen

Die Kailash-Umrundung dauert drei Tage, ist technisch einfach, aber aufgrund der Höhe fordernd. Das gesamte Trekking spielt sich in Höhen zwischen 3000 und 5000 Metern ab, am 5.636 Meter hohen Dölma La erreichen wir den höchsten Punkt der Reise. Für Personen mit Herz- und Kreislaufproblemen, Atembeschwerden (Asthma) sowie für Personen mit Rückenbeschwerden (z.B. Bandscheibenleiden) ist diese Reise nicht geeignet. Die Tour ist so geplant, dass Sie eine gute Höhenanpassung ermöglicht, die Gefahr einer Höhenkrankheit kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Wir empfehlen Ihnen langsames und stetiges Gehen, besonders an den ersten Tagen in der Höhe, damit sich der Körper an die veränderten Umweltbedingungen (Höhe, Ess- und Schlafgewohnheiten) anpassen kann. Bitte konsultieren Sie vor Reiseantritt Ihren Hausarzt bezüglich der gesundheitlichen Voraussetzungen.

Lange Strecken mit Allradfahrzeugen über "Stock und Stein" sind ebenfalls sehr anstrengend und fordern einen guten Magen und geduldiges "Sitzfleisch". Fahrzeugreparaturen, der Zustand der Fahrzeuge entspricht nicht europäischen Standards, oder unpassierbare Straßen können Routen- und Programmänderungen nach sich ziehen.

Sie übernachten, in Zweipersonenzelten, in landesüblichen Hotels und Gästehäusern. Diese Unterkünfte bieten teilweise wenig Komfort und nur einfache sanitäre Anlagen, die gelegentlich außerhalb des Zimmers liegen. In den Gästehäusern können Doppelzimmer nicht garantiert werden, die Übernachtung in Mehrbettzimmern ist möglich. Die landesübliche Küche weicht oft von unseren Gepflogenheiten ab, was auch für die hygienischen Bedingungen gilt.

Die touristische Infrastruktur in Tibet ist (noch) nicht mit der Nepals vergleichbar. Deshalb sind bei dieser Reise verstärkt Abenteuergeist, Flexibilität bei Programmänderungen und die Bereitschaft, sich einfachsten Bedingungen anzupassen wichtige Voraussetzungen.

Auch in Tibet ist unser eingespieltes Begleitteam aus Nepal an unserer Seite und versorgt uns mit Lunchpaketen und genügend Getränken. Wir verstehen uns darüber hinaus bei dieser Tour als tolerante Gemeinschaft, die bei allen anfallenden Arbeiten (z.B. Auf- und Abbau der Zelte etc.) mithilft.

Klima und Ausrüstung

Beim Anmarsch in Nepal herrscht überwiegend mildes Klima mit vor, im tibetischen Hochland ist es untertags normalerweise angenehm warm, in den Nächten kann es unter null Grad abkühlen, auch im Sommer ist Schneefall möglich. Für das Trekking genügt ein Tagesrucksack mit Regenschutz, Wärmekleidung, Thermosflasche usw. Wichtige Ausrüstung sind stabile, knöchelhohe, wasserdichte Trekkingschuhe, Gamaschen, Schlafsack mit Komfortbereich bis -10 Grad C und Trekkingstöcke für das Gehen in größeren Höhen. Die Begleitmannschaft transportiert das Hauptgepäck samt Ausrüstung. Liegematten werden gestellt, eine eigene Liegematte (z.B. Thermarest) erhöht den Liegekomfort. Die Bergbekleidung muss einen wirksamen Schutz gegen Sonne, Kälte (bis minus 10 Grad), Wind, Schnee und Regen bieten.

Nach der Anmeldung erhalten Sie zusammen mit weiteren Unterlagen eine ausführliche Ausrüstungs- und Checkliste.

Ausrüstungs-Partner

Einkaufsempfehlung für Ihre Reise


Für spezielle Fragen und zur Ergänzung Ihrer Ausrüstung steht Ihnen unser Partner Sport Conrad gerne zur Verfügung.

Onlineshop www.sport-conrad.com

Bestelltelefon 08856 81133

Info-Telefon 08856 81140

Sportgeschäfte
  • Penzberg
    Bahnhofstraße 20
    Telefon 08856 8110
    Telefax 08856 81115

  • Garmisch-Partenkirchen
    Chamonixstraße 3-9
    Telefon 08821 732270
    Telefax 08821 7322714

  • Wielenbach b. Weilheim
    Blumenstraße
    Telefon 0881 934115
    Telefax 0881 934199

Einreise- und Impfbestimmungen

Für die Einreise nach Nepal wird ein Visum benötigt, das bei Ankunft am Flughafen in Kathmandu ausgestellt wird. Hierfür brauchen Sie ein Passfoto.

Die Gebühren für ein Touristenvisum sind wie folgt (Stand: September 2010):
- mehrfache Einreise für bis zu 15 Tagen: USD 25,-
- mehrfache Einreise für bis zu 30 Tagen: USD 40,-

Visagebühren können auch in EUR oder anderen konvertiblen Währungen bezahlt werden, die von der Bank am Flughafen zum Dollar-Tageskurs umgerechnet werden. Reisende sollten direkt nach Erteilung prüfen, ob das Visum tatsächlich den gewünschten Zeitraum umfasst. Ansonsten führt dies zu Problemen bei der Ausreise, u.a. zu empfindlichen Strafgebühren, ohne deren Bezahlung keine Ausreise gewährt wird.
Für die Gültigkeit des Einreisedokuments gibt es keine besonderen Vorschriften, das Visum wird auch bis zum letzten Tag der Gültigkeit erteilt. Die Einreise mit vorläufigen Dokumenten ist möglich. Dennoch empfehlen wir Ihnen auch aufgrund Ihrer Weiterreise nach Tibet, dass Ihr Reisepass noch eine Gültigkeit von sechs Monaten über das Rückreisedatum hinaus hat.

Aktuelle Visabestimmungen und Gebühren finden Sie auf der Website des Department of Immigration unter www.immi.gov.np. Es wird geraten, die aktuellen Informationen vor Abreise zu prüfen.

Das Visum für Tibet besorgen wir.

Bitte informieren Sie sich vor Abreise nochmals ausführlich über die aktuell gültigen Einreisebestimmungen, da es kurzfristige Änderungen geben kann.

Der Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Polio sollte überprüft werden. Ein Impfschutz gegen die infektiöse Gelbsucht (Hepatitis A) wird auch Kurzreisenden empfohlen. Reisende, die sich länger in Nepal aufhalten, sollten sich auch gegen Typhus impfen lassen. Bei besonderer Exposition könnten auch Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut, Meningitis ACWY sowie gegen die Japanische Encephalitis angezeigt sein.

Weitere ausführliche Informationen erhalten Sie unter der Servicenummer des Reisemedizinischen Zentrums, Telefon 0900 1234-999 (Gebühren ca. € 1,80 pro Minute) und unter www.gesundes-reisen.de oder www.travelmed.de.

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Zusatzinformation

Unser Dankeschön für Ihre Teilnahme


Als Dankeschön für Ihre Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie ca. zwei Wochen vor Reisebeginn eine hochwertige Top-Mountain-Tours-Reisetasche oder unseren neuen Trekking-Rucksack..

Unterlagen


Mit Ihrer Buchungsbestätigung erhalten Sie:
- Informationen zur weiteren Buchungsabwicklung
- ausführliche Ausrüstungs- und Checkliste für diese Reise
- Liste mit empfehlenswerter Literatur und Kartenmaterial für die Reise
- Unterlagen zu den eingeschlossenen Versicherungsleistungen:
     - Reiserücktritts-Versicherung
     - Reiseabbruch-Versicherung
     - Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfallhilfe
     - RundumSorglos-Service
     - Reisegepäck-Versicherung
     - Verspätungsschutz
- Rechnung
- Reisepreis-Sicherungsschein

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Bruno Baumann, Leiter der Sonderreise zum heiligen Berg Kailash in Tibet in seiner Heimat Südsteiermark. Foto: Christian Kaufmann.

Tibet-Trekking. Heiliger Berg Kailash. Foto: Bruno Baumann.

Trekking-Reise Tibet. Umrundung Heiliger Berg Kailash. Foto: Bruno Baumann.

Tibetische Nomadenfrauen am Heiligen Berg Kailash. Foto: Bruno Baumann.

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