Kameltrekking in der Wüste Gobi
Seen, Sanddünen und Mythos Seidenstraße

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Top-montain-tours-highlight 4 Tage Wüstentrekking mit Lastkamelen
Top-montain-tours-highlight Die höchsten Sanddünen der Erde
Top-montain-tours-highlight Das Kloster Badain Jilin inmitten der Sandwüste
Top-montain-tours-highlight Blaue Salz- und Süßwasserseen in der Wüste
Top-montain-tours-highlight Besichtigungen entlang der historischen Seidenstraße: "Liegender Buddha" in Zhangye, westliches Ende der "Großen Mauer" bei Jiayuguan und "Tausend Buddha-Höhlen" (Mogao-Grotten) bei Dunhuang
Top-montain-tours-highlight Stadtbesuche in Wuwei und Peking

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FÜR SPORTLICHE EINSTEIGER geeignet. Relativ einfache Touren von kürzerer Dauer, die aber stellenweise Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern können.

Skitour: Für sportliche Einsteiger geeignet. Voraussetzung ist der Parallelschwung auf der Piste.

MTB: Weder Tourenerfahrung noch Fahrtechnik erforderlich.

Die höchsten Sanddünen weltweit befinden sich in der südlichen Gobi; soweit das Auge reicht, reiht sich hier Düne an Düne. Über Peking und die Millionenstädte Lanzhou (Flug) und Wuwei führt die Anreise an den von Steppen geprägten Südrand der Gobi, mit Jeeps erreichen Sie inmitten der Sandwüste den See Nor Tu ("Großer See"). Vier Tage lang ziehen Sie nun im archaischen Stil mit Lastkamelen durch eine Welt fulminanter Linien, Formen und Farben. Bis zu 500 Meter hohe Dünen reihen sich in diesem Meer aus Sand, eine der höchsten davon, den "Everest", werden Sie besteigen. Sie schlafen unter sternklarem Wüstenhimmel (Zelte sind dabei) und an Seen, deren Wasser erst das Überleben in der Wüste ermöglicht. Eine ganz besondere Stimmung erzeugt der Besuch des buddhistischen Gelbmützen-Klosters Badain Jilin, das absolut malerisch an einem See inmitten des Sandgebirges liegt.

Anschließend reisen Sie entlang der historischen Seidenstraße nach Westen, besichtigen in Zhangye den riesigen "Liegenden Buddha", bei Jiayuguan das Fort sowie das westliche Ende der "Großen Mauer" und erreichen anschließend die Oasenstadt Dunhuang, wo Sie die unter UNESCO-Schutz stehenden Mogao-Grotten, die "Tausend Buddha-Höhlen", erkunden. Flug zurück nach Peking, wo Sie eine Wanderung auf der "Großen Mauer" unternehmen und die "Verbotene Stadt" besichtigen.
Reisecode Dauer
von
bis
Preis ab / bis Airline Verfügbarkeit
CN2-GO101 16 Tage
18.05.12
02.06.12
€ 3.450,– München Lufthansa liegt in der Vergangenheit
CN2-GO102 16 Tage
14.09.12
29.09.12
€ 3.450,– München Lufthansa
Tmt_buchen_gruen
CN3-GO101 16 Tage
17.05.13
01.06.13
€ 3.450,– München Lufthansa
Tmt_buchen_gruen

Teilnehmerzahl: 8 bis 14 Personen

Leistungen

- Linienflug mit Lufthansa München - Peking - München
- Inlandsflüge mit Air China Peking - Lanzhou und Dunhuang - Peking
- Vollpension während der gesamten Reise
- 9 Hotelnächte im Doppelzimmer
- 5 Nächte im Zweipersonenzelt mit Liegematte
- örtliche Führer und Koch beim Trekking
- Lastkamele beim Trekking
- Transfers und Überlandfahrten in Bus und Geländefahrzeugen
- alle Genehmigungen und Eintritte laut Programm
- örtliche, englisch sprechende Reiseleitung
- Reisetasche oder Trekkingrucksack von Top Mountain Tours
- Großes Versicherungspaket

Zusatzinformation

Einzelzimmerzuschlag: € 195,-

Individualgruppen
2 Personen + ca. € 610,- pro Person
3 bis 4 Personen + ca. € 175,- pro Person
5 bis 7 Personen + ca. € 95,- pro Person

Abreisetermine wie oben oder nach Wunsch je nach Verfügbarkeit der Flüge.

Die Aufpreise sind Richtwerte, da die Flugpreise von der verfügbaren Buchungsklasse abhängig sind. Wir ermitteln gerne den für Sie aktuell günstigsten Flugpreis.

Flugpreise: Stand 27.09.2011

Nicht im Reisepreis enthalten:
Visakosten (ca.€ 30,- Gebühr und ggf. € 22,- Beschaffung über die Visum Centrale in Berlin). Nicht genannte Mahlzeiten, Getränke, Flughafengebühren (soweit anfallend), Zuschlag für Einzelzimmer (auch Einzelzelt), evtl. Foto- bzw. Videogebühren, sowie individuelle Ausflüge und Besichtigungen und Ausgaben persönlicher Art, Trinkgelder (ca. € 80,-), evtl. Erhöhungen von Fluggebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 27.09.2011.

Tagesbeschreibung

1.Tag: Abflug nach Peking (Beijing)
Abflug am Nachmittag mit Lufthansa von München nach Peking.

2.Tag: Ankunft in Peking und Weiterflug nach Lanzhou, 1580 m
Gegen Mittag Uhr begrüßt Sie Ihr chinesischer Reiseleiter in Peking und fährt mit Ihnen zum nationalen Flughafen, wo Sie für den zweistündigen Inlandsflug nach Lanzhou einchecken. Am späten Nachmittag erholen sie sich von der Anreise und verbringen die erste Nacht in China im Airport Hotel der Millionenstadt Lanzhou, Hauptstadt der Provinz Gansu.
Hotel ca. 80 km nordwestlich von Lanzhou, (A)

3. Tag: Fahrt nach Wuwei und Stadtbesichtung, 1500 m
Entlang der historischen Seidenstraße fahren Sie durch ein lang gestrecktes, weites Tal mit viel Ackerbau, dem Gansu- oder auch Hexi-Korridor, zwischen dem bis über 5500 Meter hohen Qilian Shan (Shan=Gebirge) im Süden und der Gobi im Norden auf gut ausgebauter Autobahn weiter nach Nordwesten und erreichen nach etwa 3 Stunden (200 km) Wuwei, eine moderne Stadt mit 2 Millionen Einwohnern. Hier beziehen Sie das gepflegte Hotel Tianma direkt an der belebten Fußgängerzone mit guten Shopping-Möglichkeiten (die meisten Geschäfte sind bis 22.00 Uhr geöffnet). Am Nachmittag besichtigen Sie das 1969 entdeckte Leitai-Grab aus der vorchristlichen Zeit der Han-Dynastie, das unter einem dem daoistischen Donnergott Leitai gewidmeten Tempel liegt. Hier wurden Bronzefiguren der chinesischen Armee gefunden; vergrößerte Repliken bewachen heute das Gelände. Der Konfuzius-Tempel Wen Miao gehört ebenfalls zu den großen Kulturdenkmälern von Wuwei.
Fahrzeit ca. 3 Stunden, Fahrstrecke ca. 200 km, Hotel in Wuwei, (FMA)

4.Tag: Fahrt in die Wüste Gobi zum See Nor Tu, 1200 m
Die ersten 70 Kilometer bleiben wir noch auf der neuen Autobahn im fruchtbaren Gansu-/Hexi-Korridor, dann geht es bei Yongchang ab nach Alxa Youqi (sprich Alantscha Jutschi), das Sie nach rund 4 Stunden Fahrzeit (250 km ab Wuwei) erreichen (Mittagessen). Die Kleinstadt mit ca. 30.000 Einwohnern liegt mitten in der Steppe. In dieser Region wird Kohle, Blei und Kupfer abgebaut. Hier beginnt für Sie das Wüstentrekking. Mit Jeeps wird nach weiteren 80 km das Ende der Asphaltstraße erreicht, wo ein neues Museum entsteht. Von nun an prägen Sanddünen das weitere Landschaftsbild. Die Chinesen bezeichnen die südliche Gobi auch als Badain Jaran Shamo (Shamo = Sandwüste). Hier beginnt die eindrucksvolle Fahrt (ca. 60 km) mitten durch die Sandwüste mit hohen Dünen und eingelagerten Seen zum Nor Tu (=mongolisch "Großer See"), an dem das erste Wüstencamp errichtet wird. Inmitten einer traumhaft schönen Landschaft verbringen Sie die erste Nacht unterm Sternenhimmel der Gobi.
Fahrzeit ca. 6 Stunden, Fahrstrecke ca. 390 km, Zelt, (FMA)

5.Tag: Kameltrekking in der Wüste Gobi zum Kloster Badain Jilin, 1200 m
Frühstück im Freien. Danach werden die Kamele mit ihren Lasten sorgfältig beladen und die Karawane setzt sich in Bewegung. Auch das Gehen auf dem Sand will gelernt sein. Schnell haben Sie herausgefunden, wie Sie sich möglichst Kräfte schonend durch die gewaltige Dünenlandschaft bewegen. Das Farben- und Formenspiel der Natur ist virtuos und regt zu zahlreichen Fotostopps an. Nach dem Überwinden einer gewaltigen Riesendüne steigen Sie ab und erblicken ein unwirkliches Bild: An einem Doppelsee mit grünen Ufern und heiligen Quellen liegt in der Unendlichkeit des Sandes das tibetisch-buddhistische Kloster Badain Jilin. Früher lebten in dem ca. 1770 gegründeten und zum Gelugpa-Orden gehörenden Kloster über 100 Mönche. Bei unserem Besuch im Sommer 2008 hielt ein einzelner Mönch die Morgenzeremonie ab. Am späten Nachmittag besuchen wir das Kloster, erkunden die Umgebung und machen Bekanntschaft mit den hier am See lebenden Mongolen.
Gehzeit 3 - 4 Stunden, Gehstrecke 7 - 8 km, Aufstieg/Abstieg ca. 300 Höhenmeter, Zelt, (FMA)

6. Tag: Kameltrekking in der Wüste Gobi zum See Indesh Tu, 1180 m und Besteigung "Everest", 1610 m
Wir verlassen den mystischen Ort und setzen unsere Rundtour durch die endlos scheinende Sandwüste fort. Gegen Mittag erreichen wir den Indesh Tu. Heilige Quellen sprudeln in der Seemitte, zahlreiche Wasservögel leben an seinen Ufern. Nach einer ausgiebigen Siesta im Schatten eines wilden Dattelbaumes können wir noch eine besonders hohe Sanddüne besteigen. Mit 1610 Meter "Gipfelhöhe" (gemessen mit GPS) überragt der "Everest" alle anderen Riesendünen im weiten Umkreis. Der Blick auf die Seen in den Tälern und auf die Hügelketten der bis zum Horizont reichenden Superdünen lohnt alle Mühen des Aufstiegs (Aufstieg ca. 1 1/2 Stunden und 430 Höhenmeter).
Gehzeit ca. 3 Stunden, Gehstrecke 5 - 6 km, Aufstieg/Abstieg ca. 150 Höhenmeter, "Everest" plus 2 1/2 Stunden Gehzeit, Aufstieg/Abstieg ca. 430 Höhenmeter, Zelte, (FMA)

7.Tag: Kameltrekking in der Wüste Gobi zum Biru Tu, 1200 m
Weiter ziehen wir durch die grandiose Wüstenlandschaft. Die Mongolen leben mit ihren Tierherden an Seen, die meist per Jeep erreichbar sind. Dennoch erleben wir nur wenige Meter abseits der gängigen Routen grenzenlose Abgeschiedenheit und Einsamkeit. Im stetigen Auf und Ab, so wie der Mensch über Jahrhunderte hinweg in der Wüste unterwegs war, über kleinere und höhere Sanddünen erreichen wir mit unseren Kamelen das nächste Kleinod in der Einsamkeit, den Biru Tu, an dessen Ufer wir das Nachtlager aufschlagen.
Gehzeit 4 - 5 Stunden, Gehstrecke ca. 12 km, Aufstieg/Abstieg ca. 250 Höhenmeter, Zelt, (FMA)

8.Tag: Kameltrekking in der Wüste Gobi zurück zum "Großen See" Nor Tu, 1200 m
Wieder halten wir uns zwischen 1200 und 1500 Meter Höhe auf und ziehen über 200 bis 300 Meter hohe Kämme, die gleich einem erstarrten Meer aus Sand das Landschaftsbild prägen. Aus der Ferne erblicken wir den Nor Tu, dem wir uns langsam nähern. Wir verabschieden die "Cameldrivers", die uns in den letzten Tagen mit ihren Kamelen zu treuen Begleitern wurden, schlagen unser Lager in den Dünen oberhalb des Sees auf und verbringen die letzte Nacht in der Wüste.
Gehzeit 5 - 6 Stunden, Gehstrecke ca. 15 km, Aufstieg/Abstieg ca. 300 Höhenmeter, Zelt, (FMA)

9.Tag: Abschied von der Wüste Gobi und Fahrt nach Zhangye mit Besichtigung "Liegender Buddha", 1500 m
Am Morgen bringen uns Jeeps zuerst rund 50 km durch die Wüste und über Sanddünen zurück zur Asphaltstraße, über die wir Alxa Youqi erreichen. Die Zivilisation hat uns wieder. Auf der Weiterfahrt überqueren wir auf einer Piste den Longshou Shan, um anschließend ab Shandan im Gansu-/Hexi-Korridor bequem auf der Autobahn Zhangye zu erreichen, eine moderne chinesische Stadt mit rund 3 Millionen Einwohnern in der Provinz Gansu. Nach dem Outdoorleben in der Wüste genießen wir den Vier-Sterne-Komfort im Hotel Huachen. Am späten Nachmittag besichtigen wir den "Liegenden Buddha", eine der größten liegenden Statuen weltweit. Die zentrale Lage des Hotels ermöglicht noch einen Abendbummel auf den belebten Straßen.
Fahrzeit ca. 6 Stunden, Fahrstrecke ca. 270 km, Hotel in Zhangye, (FMA)

10.Tag: Fahrt nach Jiayuguan und Besichtigung "Fort", "Große Mauer" und "Hängende Mauer", 1140 m
Der fruchtbare Gansu-/Hexi-Korridor führt weiter nach Westen, im Süden ragt der Qilian Shan bis 5547 Meter in den Himmel und ist zugleich wertvoller Wasserspeicher für den gesamten Hexikorridor. Nach 230 Autobahn-Kilometern erreichen Sie den "Pass zum gepriesenen Tal", was Jiayuguan übersetzt bedeutet. Das 5 km nordwestlich der Stadt gelegene restaurierte Fort markiert das westliche Ende der Großen Mauer. Besonders schön ist der Blick von der "Hängenden Mauer", ein Teilstück der Großen Mauer, die ursprünglich das Fort mit dem Hei Shan "Schwarzer Berg" verband.
Fahrzeit ca. 3 Stunden, Fahrstrecke ca. 230 km, Hotel in Jiayguan, (FMA)

11.Tag: Fahrt nach Dunhuang, 1400 m
Entlang der historischen Seidenstraße passieren Sie die Städte Yumen, Qiaowan und Anxi und erreichen die kulturhistorisch bedeutende Stadt Dunhuang, die bereits im Jahre 111 vor Christus von Kaiser Wudi in der Han-Dynastie gegründet wurde. Aufgrund ihrer Lage an der alten Seidenstraße spielte sie als wichtigster chinesischer Knotenpunkt dieses Handelsweges eine bedeutende Rolle im Kultur- und Warenaustausch mit dem Westen. So breitete sich der Buddhismus von Dunhuang ausgehend in China aus. Nach dem Abendessen bietet sich ein Bummel über den Nachtmarkt an.
Fahrzeit ca. 6 - 7 Stunden, Fahrstrecke ca. 380 km, Hotel in Dunhuang, (FMA)

12. Tag: Besichtigungen bei Dunhuang: Weltkulturerbe "Mogao-Grotten" und Dünen am Mondsichelsee
Am Ufer eines kleinen Flusses, rund 25 km südöstlich der Stadt, haben buddhistische Mönche zwischen dem 4. und 12. Jahrhundert etwa 1.000 Höhlen in Sandsteinfelsen geschlagen und mit Buddha-Statuen, Skulpturen und Wandmalereien verziert. 492 dieser Höhlen sind heute noch erhalten, von denen etwa 10 besichtigt werden dürfen. Seit 1987 zählen die Mogao-Grotten zum Weltkulturerbe der UNESCO. Am Nachmittag fahren wir zum malerisch gelegenen Mondsichelsee mit Pagode. Bei Interesse kann man anschließend - als Reminiszenz an die Gobi - den "Klingenden Sandberg", eine rund 300 Meter hohe Sanddüne ersteigen. Und abends können Sie nochmals auf dem Nachtmarkt "Seidenstraßenluft" schnuppern.
Fahrzeit ca. 1 Stunde, Fahrstrecke ca. 50 km, Hotel in Dunhuang, (FMA)

13.Tag: Flug nach Peking und Stadtbummel
Am Vormittag erfolgt der rund zweieinhalbstündige Flug von Dunhuang nach Peking, Transfer zum zentral gelegenen Hotel, das Sie für drei Nächte beziehen. Der Rest des Tages steht für Shopping und Stadtbummel zur freien Verfügung.
Hotel in Peking, (FMA)

14.Tag: Ausflug mit Wanderung auf der Großen Mauer
Wie die ägyptischen Pyramiden oder die Tempelanlagen der Inkas zählt die "Chinesische Mauer" zu den schier unerklärlichen Monumentalbauten der Menschheit. Wir besichtigen den interessantesten Abschnitt des faszinierenden, tausende Kilometer langen Wunderwerks der chinesischen Herrscher bei Simatai. Die Große Mauer datiert bereits in vorchristliche Zeit zurück. Das heutige Erscheinungsbild basiert auf den Festungs- und Verteidigungsbauten aus der Zeit der Ming-Dynastie. Wie auf einer überbreiten Burgmauer mit Zitadellen und Zinnen wandern wir über der grünen dicht bewaldeten Hügellandschaft buchstäblich auf Chinas großem Kulturerbe aus Stein.
Hotel in Peking, (FMA)

15.Tag: Stadtbesichtigungen in Peking: Verbotene Stadt, Platz des Himmlischen Friedens, Himmelstempel (Tian Tan)
Ein einziger Besichtigungstag kann dem Kulturreichtum Pekings zwar nicht gerecht werden, aber immerhin einen Eindruck von der Schaffenskraft chinesischer Hochkulturen vermitteln. Herzstück ist mit Sicherheit der Kaiserpalast - er diente 24 Kaisern als Residenz - in der Verbotenen Stadt, bestehend aus der Inneren Stadt aus dem 15. Jh. und der Äußeren aus dem 16. Jh. Von den vielen Tempelanlagen in Peking ist Tiantan, der Himmelstempel der sehenswerteste. Hier beteten die chinesischen Kaiser für eine reiche Ernte. Der Platz des Himmlischen Friedens liegt südlich der Verbotenen Stadt im Zentrum Pekings und wurde zum Zweck monumentaler Militärparaden nach der Machtübernahme der Kommunisten angelegt. Mit 40 Hektar Fläche ist er der größte öffentliche Versammlungsplatz der Welt. Als architektonisches Meisterwerk der jüngsten Vergangenheit dominiert das an der Nord-Süd-Achse Pekings gelegene "Vogelnest", das Nationalstadion der Olympischen Spiele von Peking 2008.
Hotel in Peking, (FMA)

16.Tag: Transfer und Rückflug nach München
Vormittags Bustransfer zum internationalen Flughafen und Rückflug mit Lufthansa von Peking nach München mit Ankunft am frühen Abend. (F)

Unterkunft

Hotels
Lanzhou: 1x Airport Hotel***
Wuwei: 1x Tianma***
Zhangye: 1x Huachen****
Jiayuguan: 1x Great Wall Hotel***
Dunhuang: 2x Dunhuang Hotel****
Peking: 3x Dongfang Hotel****

Trekking
5 Zeltnächte in der Wüste

(Änderungen vorbehalten)

Charakter der Reise und persönliche Voraussetzungen

Das Wüstentrekking in der Gobi ist technisch einfach und erfordert pro Tag etwa 3 bis 6 Stunden Gehzeit für Etappen von 7 bis 15 Kilometern Länge. Kamele transportieren das große Gepäck, Sie sind mit Tagesrucksack und mindestens drei Litern Flüssigkeit unterwegs. Das Gehen in den Sanddünen ist recht anstrengend. Extreme klimatische Bedingungen mit großen Temperaturschwankungen verlangen gute Kondition, Hitzeverträglichkeit und Durchhaltevermögen. Ihr Organismus muss gesund und belastbar sein, bitte konsultieren Sie vor Reisebeginn Ihren Arzt.

Die Fahrstrecken legen wir im Bus oder Geländefahrzeug zurück. Die Autobahnen entsprechen europäischen Maßstäben. Das Abenteuer beginnt auf Überlandfahrten und besonders auf den mitunter strapaziösen Jeepfahrten in der Wüste. Bei den Fahrten werden chinesische Modelle mit landesüblicher "spartanischer" Ausstattung benutzt. Auf den Fahrtrouten kann es durch Erdrutsche, Baustellen und schlechte Straßenzustände zu Verzögerungen oder gar zu Umstellungen des Programms kommen.

Wir legen Wert auf ebenso gute wie authentische Verpflegung. Die chinesische Küche ist äußerst schmackhaft und überraschend vielseitig. Hotels und landestypische Restaurants bieten außergewöhnliche und ungewohnte Erfahrungen für unsere Gaumen. Etwas Routine beim Essen mit Stäbchen ist dafür übrigens sehr hilfreich. Während des Wüstentrekkings werden Sie untertags mit Lunchpaketen und Getränken versorgt, abends wird im Lager gekocht. Auch das Frühstück wird zubereitet und Sie können es unter freiem Himmel einnehmen.

In den Städten sind Sie in guten bis sehr guten Drei- und Vier-Sterne-Hotels (Landeskategorie) untergebracht. Bitte beachten Sie, dass der Standard trotzdem nicht immer unseren europäischen Maßstäben entspricht. Während des Wüstentrekkings nächtigen Sie in Zwei-Personen-Zelten, Liegematten werden gestellt.

Lust am Abenteuer, ein paar Abstriche beim Komfort (besonders beim Trekking), Anpassungsfähigkeit an wechselnde Gegebenheiten, Gemeinschaftsgeist, Toleranz gegenüber fremden Sitten und Gebräuchen sowie die Unterstützung der Reiseleitung sind die wichtigsten Tugenden für ein Gelingen der Reise.

Klima und Ausrüstung

Die Regionen in denen wir in China unterwegs sind, haben ganz unterschiedliches Klima. In der Inneren Mongolei mit der Wüste Gobi herrscht gemäßigtes Kontinentalklima. In den kalten und langen Wintern (XI - III) gibt es auch Schneestürme. Die kurzen Sommer (VI - VIII) sind warm bis heiß.

Im Winter kann die Temperatur auf unter -40°C sinken, im Sommer dagegen auf über 40° C ansteigen. In der Wüste sind starke Temperaturschwankungen zu erwarten. Nachts kühlt es ab, das Thermometer kann im Herbst um die -5°C anzeigen, untertags herrschen zur Zeit unserer Reisen zum Gehen meist angenehme Temperaturen. Im April ist es noch recht kalt und stürmisch. Sandstürme sind immer möglich. Ab Mai werden die Bedingungen bis Mitte Juni angenehm, danach ist es bis Ende August zu heiß. Erst Mitte Oktober wird es wieder richtig kalt.

In der Provinz Gansu (im Bereich von Lanzhou über Wuhei, Jiayuguan bis Dunhuang) überwiegt gemäßigtes, vom Monsun beeinflusstes Klima, mit für uns Mitteleuropäer um diese Jahreszeit angenehmen Temperaturen. Im Nordwesten um Dunhuang ist es sehr trocken, im Südosten um Lanzhou fallen rund 800 mm Niederschlag jährlich (überwiegend im Sommer) Rund um Peking herrscht gemäßigtes, kontinentales Klima (400-800 mm jährliche Niederschlagsmenge). Die Sommer sind heiß und regnerisch (mittlere Temperatur im Juni knapp 20-30 °C, im Oktober knapp 10-knapp 20°C)

Gegen die starke Sonneneinstrahlung bekommen Sie einen Regenschirm und einen Sonnenhut gestellt. Langärmlige, leichte Oberbekleidung bietet ebenfalls Schutz gegen die Sonne, ebenso wie lange, leichte Trekkinghosen. Untertags kann der Sand sehr heiß werden. Leichte knöchelhohe (Sand!)Trekkingschuhe sind ausreichend (Gamaschen sind ein guter Schutz gegen eindringenden Sand). Für das Gehen im Sand können Teleskopstöcke (mit großen Tellern) hilfreich sein. Zusätzlich zu den leichten Sommersachen, sollten Sie noch eine Jacke gegen Wind/Regen und einen (Fleece-)Pullover dabei haben.

Ein leichter Schlafsack ist ausreichend (Komfortbereich bis -5°C). Einfache Isomatten werden gestellt.

Ausrüstungs-Partner

Einkaufsempfehlung für Ihre Reise


Für spezielle Fragen und zur Ergänzung Ihrer Ausrüstung steht Ihnen unser Partner Sport Conrad gerne zur Verfügung.

Onlineshop www.sport-conrad.com

Bestelltelefon 08856 81133

Info-Telefon 08856 81140

Sportgeschäfte
  • Penzberg
    Bahnhofstraße 20
    Telefon 08856 8110
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  • Garmisch-Partenkirchen
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    Telefax 08821 7322714

  • Wielenbach b. Weilheim
    Blumenstraße
    Telefon 0881 934115
    Telefax 0881 934199

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Einreise- und Impfbestimmungen

Für die Einreise in die Volksrepublik China ist ein Visum erforderlich, das zwingend vor der Reise bei der zuständigen chinesischen Auslandsvertretung eingeholt werden muss. Am Flughafen in Peking werden keine Einreisevisa ausgestellt.
Wir empfehlen die Beauftragung einer Agentur, die sich auf die Einholung von Visa spezialisiert hat, wie z. B. die CIBT Visum Centrale GmbH (www.visum-centrale.de).
Sie benötigen einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig sein muss. Das Visum wird frühestens 50 Tage vor Reisebeginn ausgestellt und hat eine Gültigkeit von drei Monaten, wobei die maximale Aufenthaltsdauer in China 30 Tage beträgt.

Bitte informieren Sie sich vor Abreise nochmals ausführlich über die aktuell gültigen Einreisebestimmungen, da es kurzfristige Änderungen geben kann.

Bei der Einreise aus Deutschland werden keine Impfungen zwingend vorgeschrieben, das Auswärtige Amt empfiehlt folgende Impfungen: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Japanische Enzephalitis und Typhus. Weitere ausführliche Informationen erhalten Sie u. a. bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen zu Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900 / 1234-999 (ca. 1,80 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de oder www.travelmed.de.

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Zusatzinformation

Unser Dankeschön für Ihre Teilnahme


Als Dankeschön für Ihre Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie ca. zwei Wochen vor Reisebeginn eine hochwertige Top-Mountain-Tours-Reisetasche oder unseren Trekkingrucksack.

Unterlagen


Mit Ihrer Buchungsbestätigung erhalten Sie:
- Informationen zur weiteren Buchungsabwicklung
- ausführliche Ausrüstungs- und Checkliste für diese Reise
- Liste mit empfehlenswerter Literatur und Kartenmaterial für die Reise
- Unterlagen zu den eingeschlossenen Versicherungsleistungen:
     - Reiserücktritts-Versicherung
     - Reiseabbruch-Versicherung
     - Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfallhilfe
     - RundumSorglos-Service
     - Reisegepäck-Versicherung
     - Verspätungsschutz
- Rechnung
- Reisepreis-Sicherungsschein

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Kameltrekking in der Wüste Gobi. Unverzichtbare Begleiter in der Wüste. Foto: Günther Härter.

Kameltrekking in der Wüste Gobi. Dünengebirge in faszinierenden Formen. Foto: Günther Härter.

Kameltrekking in der Wüste Gobi. Mongolenzelte am Nor Tu. Foto: Günther Härter.

Chinesische Englisch-Studentinnen in Zhangye. Foto: Günther Härter.

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